Woche 3: Sin City und Los Angeles

Nach einer Woche wandern in den Nationalparks ging es zurück in die Stadt. Das zweite mal in meinem Leben ging es nun nach Las Vegas. Ich war gespannt was sich so geändert hat. Letztendlich nicht viel. Die Casinos bestehen noch immer zu 80% aus Spielautomaten. Wer denkt das an jeder Ecke Poker und Blackjack gespielt wird, liegt falsch. Die Automaten haben sich jedoch geändert, inzwischen bestehen die Meisten aus gigantischen, teilweise 3m hohen LCD/Touchscreens.

Dieses mal waren wird auch direkt in einem Casino, dem „The D Casino & Hotel“. Es liegt in Downtown direkt an der Fremont Street. Die Straße ist das Zentrum von Downtown und komplett mit einem LCD Screen überdacht. Die Licht/Soundshow ist beeindruckend und 100% einen Besuch wert. In der Fremont St. gibt es viele weitere Casinos (z.B. das Golden Nugget, für Anfänger zu empfehlen, da die Einsätze eher klein sind), Restaurants und Bars. Und als Besonderheit darf man hier auf der Straße Alkohol trinken, das gibt es sonst nirgendwo in den USA!

Am zweiten Tag/Abend haben wir uns den Strip angeschaut, das Pflichtprogramm wie Welcome to Fabulous Las Vegas Sign, Bellagio Brunnen und Caesars Palace. Auch hier gibt es wieder etliche gute Restaurants und Bars, Letztere haben meist zwischen 18 und 21 Uhr eine Happy Hour.

Um die Stadt am besten zu sehen, empfiehlt sich eine fahrt mit dem High Roller. Das Riesenrad ist gigantisch und man kann die komplette Stadt sehen. Die Fahrt dauert 30min, für $20 extra gibt es Gondeln mit einer Open Bar, da kann man dann schauen wie viel man in der Zeit trinken kann…

Am nächsten Tag stand die letzte Etappe unseres Roadtrips an, 4 1/2 Stunden fahrt nach Los Angeles. Die Fahrt von Las Vegas nach LA geht durch die Mojave Wüste, um 11Uhr zeigte das Auto bereits 96 Grad Fahrenheit an, etwas mehr als 35 Grad Celsius, und das im Oktober!

Da ich schon in LA war, haben wir es die letzten 4 Tage entspannt angehen lassen. Die Stadt ist einfach gigantisch, man verbringt pro Tag meist 2-3h in Bus&Bahn. Auf unserem Programm stand: Hollywood, die University of California Los Angeles (UCLA), Venice Beach, das National History Museum und natürlich eine Studio Tour.

Venice Beach ist auch das offizielle Ende der Route 66, direkt am Pier gibt es dann das Abschlussfoto. Der Strand selbst ist breit, weiß und feinsandig. Wir haben ein paar Stunden direkt am Strand verbracht und auch den Pazifik ausprobiert. Die Temperatur war definitiv „Erfrischend“. An der UCLA haben wir dann einen ehemaligen Mitbewohner von Iris besucht, dieser macht an der Uni ein Auslandssemester. Der Campus der Uni ist riesig und der „Uni-Shop“ hat eine bessere Auswahl an Schreibwaren und Computerhardware als die meisten Geschäfte in Deutschland.

Für den Abend haben wir uns dann Hollywood vorgenommen. Da es dort eigentlich nicht so viel zu sehen gibt, haben wir das ganze direkt mit einen Kinobesuch verbunden. Das Chinesische Kino in Hollywood ist noch immer ein Kino was der „Normalbürger“ besuchen kann. Direkt davor ist der Walk of Fame. Das Kino selbst zeigt seit fast 100 Jahren Filme. Wir haben an dem Abend „Black Adam“ geschaut, hat sich definitiv gelohnt.

Am letzten Tag haben wir die Sony Pictures Studio Tour gemacht. Es war sehr interessant hinter die Kulissen zu schauen und die vielen Requisiten zu begutachten. Als Highlight konnte man mit einem echten Oscar posieren!

Zum Abschluss ging es (für mich zum zweiten mal) in das Science Museum. Das Museum ist kostenlos und bietet eine breite Auswahl an Ausstellungen. Mein Highlight war natürlich das Space Shuttle Endeavour!

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