21.02.23-24.02.23
Nach dem Mittagessen geht es zurück zum Flughafen Caticlan und weiter nach Cebu City, wo wir am frühen Abend ankommen. Unser Hostel hat einen Bar/Restaurant-Bereich im oberen Stockwerk, dort spielen wir eine Runde Billard. Dann werden wir zu einer Reihe günstiger Cocktails überredet, wodurch der Abend etwas anders verläuft als geplant.


Wir schlafen lange. Es regnet. Erst recht spät machen wir uns noch auf den Weg zum Ayala Center. Unterwegs besuchen wir kurz den Sugbo Mercado (Streetfood Mark). Im Shopping Center bleibt die Suche nach Sonnencreme erfolglos, also schlendern wir nur ein bisschen. Abendessen gibt es im House of Lechon (das ist im Prinzip Spanferkel). Das Restaurant soll eigentlich super gut sein, aber wir würden es nicht empfehlen. Statt der versprochenen 20 Minuten, kommt das Essen (und die Getränke!) erst nach 40 Minuten und Nachfrage.



Am nächsten Tag fahren wir mit dem Bus in den Süden der Insel Cebu. Der Bus an sich ist nicht schlecht (wir haben den moderneren mit Klimaanlage genommen), aber die Fahrt dauert lange (4 Stunden für 120km). Es ist sehr ruckelig und der Bus hält alle paar Minuten an, um Leute ein- und aussteigen zu lassen. Am Ende sind wir doch ganz froh, als wir endlich ankommen. Unsere Unterkunft liegt ein bisschen außerhalb von Oslob. Hier gibt es nicht viel in der Umgebung und es wird schon dunkel. Außerdem müssen wir morgen früh aufstehen, deswegen gehen wir bald schlafen (haben ein wahnsinnig geräumiges 7m² Zimmer).
Um 6 Uhr morgens werden wir abgeholt und zur Küste gefahren. Dort bekommen wir Schwimmwesten, eine Taucherbrille und eine kurze Einweisung. Die Attraktion, für die wir hier sind: Walhaie. Jeweils zehn Leute steigen in ein schmales Fischerboot, dann wird man circa 300 Meter aufs Meer rausgefahren (wo schon ein Dutzend andere Boot dümpeln). Dort dürfen wir ins Wasser und die riesigen, gepunkteten Fische aus nächster Nähe beobachten. Es ist wirklich ein Erlebnis, sie nur wenige Meter entfernt vorbei schwimmen zu sehen. Das Wasser ist so klar, dass man bis auf den Meeresgrund sieht und auch die abgetauchten Walhaie erkennt. Nach einer halben Stunde geht es zurück an Land. Gelohnt hat sich der Ausflug auf jeden Fall. Ob es den Tieren allerdings so gut tut, ständig mit Futter angelockt zu werden (war mir vorher nicht bewusst), das darf man ruhig anzweifeln.



Nach dem Frühstück erkunden wir das aufwendig gestaltete Grundstück unserer Unterkunft, einschließlich des privaten Meerzugangs (kein Strand, nur Stufen im Fels). Schwimmen gehen wir nicht, ich habe für heute genug Zeit im Wasser verbracht. Die einzige andere Ausflugsmöglichkeit in der Nähe ist ein Wasserfall. Die Anfahrt ist uns aber zu teuer. Da wir auch mit dem winzigen Zimmer nicht so glücklich sind, beschließen wir keine weitere Nacht zu bleiben (wie es ursprüglich geplant war). Der Bus, der uns dieses Mal mitnimmt, gehört zur günstigeren Preisklasse ohne Klimaanlage (nicht schlimm, die Fenster sind offen). Leider ist alles ziemlich staubig, auch die Sitze. Vom Liloan Port bringt uns die Fähre auf dem bemerkenswert wellenlosen Meer nach Dumaguete. Die Stadt ist relativ groß, sodass wir im dortigen Shoppingcenter ein paar Erledigungen machen können (wie zum Beispiel endlich Sonnencreme zu kaufen). Außerdem besorgen wir schon mal die Tickets für die morgige Fahrt nach Siquijor.




